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Das  FREIE THEATER MÜNCHEN - FTM  zeigte im
i-camp - Neues Theater, Entenbachstrasse 37, 81541 München

"DENKMASCHINE JOGGEN" - Jogging Match
1. Teil des Theaterprojekts (Premiere: 12. September 2007) und

"HIRNJOGGEN" - Dostojewski Großinquisitor
2. Teil des Theaterprojekts (Premiere: 19. September 2007

Weitere Infos unter www.i-camp.de/archiv


DENKMASCHINE JOGGEN - Jogging Match
Theaterprojekt Teil I

Froscher Notizen 2007
FTM – Projekt von George Froscher
Eine Produktion des Freien Theaters München
George Froscher Kurt Bildstein
Mit Kurt Bildstein und Peter Pruchniewitz
Regie / Raum / Kostüme: George Froscher
Licht: Michael Bischoff

Eine Reflexion über das Leben in der heutigen Gesellschaft.
Zwei Männer joggen – sie laufen im Kreis oder im Quadrat oder sonst wie. Die physische Anstrengung des Joggens treibt Wünsche in ihr Gehirn – Wünsche, die uns ohne Unterlass suggeriert werden – das Joggen legt Energien frei – sie provozieren sich – sie machen sich an – es geht um das Verhältnis Realität Wahrheit und Inszenierung – sie reflektieren die aufgezwungenen Mechanismen der Kommunikation sowie die täglichen Verluste – Zwei ‘Loser‘? oder?...
Es ist die Geschichte von zwei Joggern die manchmal übereinstimmen manchmal miteinander konkurrieren. Sie joggen und reden und nennen es “Ihr Verbales Jogging Match“.
Joggen als Denkmaschine – aktive Anleitung zum Überleben.

Das Projekt wurde gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München


HIRNJOGGEN - Dostojewski Grossinquisitor
Theaterprojekt Teil II

Froscher Notizen 2007
FTM – Projekt von George Froscher
Eine Produktion des Freien Theaters München
George Froscher Kurt Bildstein
Mit Kurt Bildstein und Peter Pruchniewitz
Regie / Raum / Kostüme: George Froscher
Licht: Michael Bischoff

Es geschieht in Sevilla – Jesus erscheint, als bei einem Autodafé an die hundert Ketzer zur grösseren Ehre Gottes verbrannt werden. Noch einmal wiederholt sich alles so, wie zu seinen Lebzeiten. Das Volk strömt Ihm zu. Er tut seine bekannten Wunder. Der Grossinquisitor lässt ihn verhaften. Im Gefängnis kommt es zur furchtbaren Anklage des Inquisitors, die Jesus schweigend anhört. Ihm wird vorgeworfen seinen Jüngern die Freiheit des Glaubens gelassen zu haben, statt sie durch “das Wunder, das Mysterium, die Autorität“ zur Nachfolge zu zwingen. Diesen “idealistischen“ Glauben aber können nur die wenigen Starken aufbringen. Die grosse Masse des Volkes ist durch diese Freiheit überfordert.
“Es wird Tausende von Millionen glücklicher Kinder geben und nur hunderttausende Leidtragende, die den Fluch der Erkenntnis von Gut und Böse auf sich genommen haben.“ (Aus: Dostojewski, „Die Brüder Karamasow“)

Das Projekt wurde gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München

im April 2008 wurde
"HIRNJOGGEN" - Dostojewski Großinquisitor
in der Naxoshalle-Theater Willy Praml
 - Frankfurt am Main gezeigt

am 10. Juni 2010 wurde
"HIRNJOGGEN" - Dostojewski Großinquisitor
im Rahmen von RODEO MÜNCHEN
im i-camp / neues theater münchen gezeigt
Weitere Infos unter www.i-camp.de/archiv

             Kritiken zu Denkmaschine Joggen und Hirnjoggen:

(Video-Trailer siehe  www.i-camp.de/Spielplan)


SZ-1 Kritik Denkmaschine Joggen.pdf



Kritik Merkur Denkmaschine Joggen.pdf



Kritik SZ-2 Denkmaschine Joggen.pdf



Kritik TZ Denkmaschine Joggen-Farbe.pdf



Kritik AZ Denkmaschine Joggen-Farbe1.pdf



wie den vater nicht töten
          
          
           Theaterprojekt 2010 des Freien Theaters München (FTM) von
           George Froscher
  
Premiere: Mittwoch, 28. Juli 2010, 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 29. / 30. / 31. Juli, 20:30 Uhr
Letzte Vorstellungen: 3. / 4. August, 20:30 Uhr        

Text    Berkan Karpat    Zafer Senocak

Das Freie Theater München - FTM setzt sich in seinem neuen Theater - Projekt
           
            wie den vater nicht töten

mit dem gleichnamigen, szenischen Poem der beiden deutsch-türkischen Autoren Berkan Karpat / Zafer Senocak auseinander. Berkan Karpat der nicht nur in München einige aussergewöhnliche Kunstereignisse verwirklichen konnte steht innerhalb der Münchner Kulturszene als fester Begriff. Karpat in Deutschland aufgewachsen in Istanbul geboren verfasste zusammen mit Zafer Senocak einen sehr persönlichen in Buchform erschienen Text. Senocak in Ankara geboren ebenfalls in Deutschland aufgewachsen zählt zu den international anerkannten deutschtürkischen Schriftstellern.  Vielfach wurde er für seine literarischen Werke ausgezeichnet.  Zwei Künstler  -  Zwei Deutsche Türken  -  Türk Almanlar. Beide Autoren gehen in ihrem Text auf Identitätssuche. Was bedeutet ihnen ihre türkische Herkunft. Unter anderem stellen sie Mustafa Kemal Pascha genannt Atatürk Vater aller Türken als Vaterbild in den Mittelpunkt. Atatürk trank bis zu 40 Tassen Mokka täglich. Er las im Kaffeesatz die Zukunft des “Neuen Menschen“ dazu das tägliche Politgebäck der Welt.   Der Staat als allmächtiger und autoritärer Vater. Übervater Atatürk dient als Ausgangspunkt ihrer vielseitigen Identitäts-Spurensuche und Inspirationen. Gleichzeitig findet eine akribische Forschung nach kultureller Herkunft (Wurzeln) statt. Kenntnisse aus diesen Recherchen dienen als Arbeitsgrundlage. Mythen - philosophische Reflexionen - Poesie fliessen in den Text ein. Zwei türkische Söhne in Deutschland. Es könnte auch heissen “Leben in zwei Welten.“   Witz  -  Pop-Geschichte  -  Selbstironie enthält das farbige Programm der Beiden. Karpat und Senocak ist hier eine “deutsch türkisch“ übergreifende Identitätsgeschichte gelungen.  

wie den vater nicht töten


ein deutscher Text lustvoll geschrieben mit visueller plus physischer Sprachkraft.    

Text                     Berkan Karpat   Zafer Senocak

Produktion            Freies Theater München (FTM)   George Froscher × Kurt Bildstein

Regie Video Raum Kostüme         George Froscher
Organisation technische Leitung   Kurt Bildstein
Assistenz                                    Peter Pruchniewitz Licht                                          Michael Bischoff
Darsteller                                   Gabriele Graf  Kurt Bildstein  Amaru Gatter 
                                                 Johny Martinez  Renat Melamed 
                                                 Viktor Rencelj  Philipp Weitzdörfer

‚wie den vater nicht töten’ findet mit Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und i-camp / neues theater münchen statt.    

Kritiken zu  wie den vater nicht töten:

file:///Users/kurtbildstein/Desktop/Kritik:vater/Kritik.AZ.vater-f.pdf
file:///Users/kurtbildstein/Desktop/Kritik:vater/Kritik.Merkur.vater-s:w.pdf
file:///Users/kurtbildstein/Desktop/Kritik:vater/Kritik.SZ.vater-s:w.pdf
file:///Users/kurtbildstein/Desktop/Kritik:vater/Vorank.Hallm.vater-h.pdf

 
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